Chronik der Reichertsheimer Garde – IN ERSTELLUNG

Chronik der Reichertsheimer Garde

(Stand bis 2010)

Quelle: Festschrift 25-Jahre SV-Reichertsheim

Garde 1985/86
Karin Radlmair
Birgit Kinzner  Susi Axenböck   Marille Wagenspöck
Regina Hopf       Andrea Brandlhuber      Gisela Preiss
Katharina Hamberger   Sylvia Eisenmann Marcella Sturz

Als sich im Sommer 1985 neun Mädchen trafen, um nur aus Spaß an der Freude für die kommende Faschingssaison eine Gardeformation zu begründen, hätten sie sich den Erfolg der kommenden Gardegeneratio-
nen selbst in den kühnsten ”Gardeträumen” nicht zu erhoffen gewagt. Als treibende Kraft und als Choreographin zeichnete damals Susi Axenböck verantwortlich. Idealismus und Ideenreichtum waren gefragt. Dies beweist schon die Tatsache, dass die Kostüme aus eigener Tasche bezahlt werden mussten. Unterstützung erfuhren die neun Mädchen allerdings von Fanny Preiß, die die Kostüme in zeitraubender Handarbeit nähte. Das Programm bestand aus einem Radetzky-Marsch und einem Showteil mit dem Song ”BMW” von der Spider-Murphy-Gang. Der erste offizielle Auftritt erfolgte dann am Silvestertag; 15 weitere Auftritte schlossen sich an. In Erinnerung geblieben ist den damaligen Gardemädchen vor allem der Auftritt beim Gardefestival in Waldkraiburg, wozu sie persönlich vom dortigen Vorstand eingeladen wurden.

Die 16 Auftritte des vergangenen Jahres spornten die Mädchen für eine weitere Faschingssaison an. Statt Monika Brandl tanzte nun Andrea Brandl-
huber mit. Hellhörig wurden auch die Verantwortlichen des Sportvereins Reichertsheim, die mit einem Zuschuss für die Kostüme den steinigen Weg in die Faschingssaison 1986/87 erheblich ebneten. Die fehlenden Mittel sicherten sich die Mädchen durch den Brauch des Klopfergehens. Auf dem Programm stand wiederum der Radetzky-Marsch; im Showteil wurde zu dem Song ”What a feeling” aus dem Film ”Flashdance” getanzt.

Im dritten Jahr des Bestehens der Garde erfuhr die Zahl der Engagements eine weitere Steigerung. Begonnen hatte die Faschingssaison 1987/88 anlässlich der Eröffnung des Hotel-Restaurants Pichlmayer wie schon einige Jahre zuvor an Silvester. Einen Höhepunkt im Faschingsverlauf 87/88 stellte die Einladung der Deutschen Bundesbahn zu einer Zugfahrt mit Motto ”Narrenexpress” und anschließendem Auftritt in Ruhpolding dar. Noch einmal musste der Radetzky-Marsch im klassischen Teil des Programms herhalten; mexikanisch ging es dagegen im Showteil mit der ”Tequila-Sunrise” zu. Als Neuzugänge im Gardeteam konnten die spätere Trainerin Andrea Huber und  Britta Höpfinger sowie Sabine Unterreitmeier und Waltraud Binsteiner verzeichnet werden. Marcella Sturz, Birgit Kinzner und Karin Radlmair hängten dagegen ihre Gardesocken an den Nagel.

In der Vorbereitungszeit und der Faschingssaison 1988/89 stand das Garde-
team fast führungslos da. Trotzdem oder gerade deswegen galt es, zusam-
menzuhalten.

Wieder war’s der alte Radetzky, der mit seinem Marsch im Teil ”Classics” herhalten musste . Sein etwas jüngerer und moderner Kollege David Dundas durfte hingegen mit seinem Song ”Put on my Jeans ” die Girls der Garde im Showteil anheizen.

Burschengarde 1989/90
 von links nach rechts: Alfred Lipp, Wasti Lipp, Josef Stellner, Christian Wagenspöck, Andreas Zeltl, Sepp Kinzner, Dieter Hornberger, Josef Binsteiner und Hans Schuster.

Aufgrund einer notwendig gewordenen Neuorientierung (oder war es die buchstäbliche Faschingsmüdigkeit der Mädchen ?) pausierte die Garde in der Saison 1989/90. Die Fans der Reichertsheimer Garde brauchten dennoch nicht auf stramme Beine zu verzichten: Eine Männergarde (sogar) mit Prinzenpaar (!) sprang in die Bresche. Instruiert und trainiert wurden die kessen Boys von Marcella Sturz, Sylvia Eisenmann und Karin Radlmair. Neun Burschen zogen dabei eine Radetzky-Marsch-Show vom Leder. Begeisterung entfachte auch das hochedle Prinzenpaar, welches aus dem Prinzen Richard Vaas und der Prinzessin Franz(iska) Haslberger („Khaki“) bestand. Mehr holprig und stolprig gelang der Prinzenwalzer. Gegenseitig beigebrachte Fuß- und Herz-Schmerzverletzungen durch Fehltritte während des Walzers wie auch durch Eifersüchteleien oder gar „Ehezwistigkeiten“ des überaus lieblichen Prinzenpaares wurden nach insgesamt vier Auftritten nicht vermeldet.

Sprichwörtlich „rundumerneuert“ kehrte die Reichertsheimer Garde 1990/1991 wieder auf die Faschingsbühne zurück. Mit  Andrea Huber gab zum ersten Mal eine neue Trainerin Ton und Marschrichtung der Garde vor. Etliche neue Girls und neue grün-weiße Marschkostüme rundeten ebenfalls das Bild der Neuorientierung ab.

Der Marschteil bestand in dieser Saison aus einer Ouvertüre aus der Oper „Carmen“; in der Show ließen sich die Gardemädchen von dem Song
„It’s raining men“ inspirieren. Leider waren nur zwölf Auftritte insgesamt zu absolvieren; der Golfkrieg und die damit verbundenen moralischen Bedenken „verregneten passend zum Showsong“ nämlich allerorten die Faschingslust ganz gewaltig.

Garde 1990/1991
von links nach rechts: Susanne Göschl, Silvia Eisenmann, Rosi Niedermeier, Andrea Huber, Hanny Stadler, Andrea Göschl, Waltraud Binsteiner und Hannelore Neumeier.

Leider gibt es in dieser Chronik der Faschingsgarde nicht nur Vergnügliches zu berichten, auch Trauriges ist zu vermelden: Am 10. Mai 1991 verunglück-
te das Gardemädchen und die Gardemitbegründerin Karin Radlmair bei einem Verkehrsunfall tödlich.

Mixes herrschten in der Faschingssaison 1991/92 vor. Vor allem der Teil „Classics“ mit einem zackigen Russenmarsch fand begeisterten Anklang. Nicht minder begeisterungsfähig war auch der Showteil mit einem  Mix aus „Dance-Akademy“ und „Michael Jackson“. Als Neuzugänge kamen Doris Rappolder und Waltraud Huber dazu.

Sage und schreibe 27 Auftritte waren dann in der nächsten Faschingsaison 1992/93 zu absolvieren. Mit einem „Jägermarsch“ und einem Rock-Pop und absolut kessen rot-silber Kostümen qualifizierten sich die Mädchen der Garde  bei den Bayerischen Gardemeisterschaften in Altötting sogar für die Deutsche Gardemeisterschaft ! Aufgrund der zeitraubenden Anreise (Düsseldorf) nahmen die Reichertsheimer Girls an der Deutschen Garde- meisterschaft jedoch nicht teil. Neu zur Garde stießen Claudia Eisenmann und Elisabeth Robeis. Besonderen Spaß brachte den Mädchen immer die Zugabe, die eine Filmmusik von den „Blues Brothers“ beinhaltete.

Eine wesentlich verkürzte Faschingszeit brachte die Saison 1993/1994. Dennoch waren nur drei Auftritte weniger als im Vorjahr zu absolvieren. Das Resümee aus dem Showteil bewies es: Die Girls der Garde waren auch in diesem Jahr nicht zu stoppen. Russische Atmosphäre bestimmte den Marschteil; „Don’t stop me now“ von der Gruppe Queen heizte im Showteil Gardemädchen und Zuschauer gleichermaßen an.

Ein überragender Auftritt während der Sommerzeit blieb allen in besonderer Erinnerung, nämlich der bei der kirchlichen Hochzeit der Trainerin Andrea Lindlmeier. Hier überboten sich die Mädchen bei ihrem nachmittäglichen Auftritt mit einer Garderevue aus dem Programm der letzten Jahre.

erste Reihe kniend von links nach rechts:
Silvia Göschl, Sandra Linner, Waltraud Huber, Irmi Niedermeier, Gurdrun Obermeier,
zweite Reihe von links nach rechts:
Andrea Lindlmeier, Andrea Göschl, Rosi Niedermeier, Waltraud Binsteiner, Susanne Göschl und Gabi Pfeilstetter

10- Jahre Reichertsheimer Garde hieß es 1994/95. Zu diesem kleinen run-
den Jubiläum ließen sich die Gardemädchen natürlich etwas Besonderes einfallen. Sie ließen den bis dato üblichen Marschteil im „Classics“
( =  Programmteil 1) weg und fetzten dafür mit einem heißen französischen „Can Can“ und ebenso heißen Strumpfbändern über die Bühne. Wow !!!!! . Futuristisch mutete der Showteil mit einem technomäßig anklingenden Stück mit dem Titel „Sing Halleluja“ an.  Das Gardemädchen Silvia Buchner (vormals Eisenmann) konnte als einziges Gardemitglied ihr zehnjähriges Jubiläum feiern. Neu hinzugekommen war Gerlinde Späth.

Verantwortlich für Fitness und Choreographie 1999

Sylvia Buchner
Andrea Lindlmeier

Der “Can Can” aus der vergangenen Saison brachte und machte sowohl den Mädchen und den Zuschauern so viel Spaß, dass die Gardemädchen auch in der Saison 1995/96 mit ihm noch einmal auf Hochform aufliefen. Die Show Teil II hingegen brachte Funk und Soul auf die Bühne; in diesen Teil hatte die Choreographie zahlreiche Hebefiguren “eingebaut”. 35 Auftritte waren es insgesamt, die die Garde zu absolvieren hatte. Zum ersten Mal tanzten Erika Baumgartner und Angelika Schußmüller mit.

1996/97 ließen sich die Girls vom Broadway inspirieren. Da das Einarbeiten eines Songs aus dem Broadway-Musical “A Chorus Line” in der Vorberei-tungsphase ziemliche Aufwendungen verursachte, griffen die Mädchen im Showteil II auf den Funk-und Soul-Dance aus der vergangenen Saison zu-rück. Brigitte Greimel war dieses Jahr das tanzende Nesthäkchen der Garde.

Die Saison 1997/98 kann wiederum als weiterer Höhepunkt im Bestehen der Garde bezeichnet werden. Sage und schreibe 24 „Gardesisterellas” tanzten sich bei insgesamt 34 Auftritten dieser Ballsaison die Beine aus dem Leib. Kein Wunder, hieß doch auch im Showteil I der Titel von Michael Jackson “Sisterella”. Im Showteil II verwandelten sich die Sisterellas in Senoritas und wirbelten brasilianisch mit einer heißen Samba und ebenso heißen Kostü-men über die Tanzböden. Unterstützung erfuhr die Choreographin und Trainerin Andrea Lindlmeier ab dieser Saison durch Irmi Niedermeier, die als Co-Trainerin fungierte. Folgende zehn Neuzugänge verstärkten in dieser Saison die Garderiege: Ulli Palmberger, Angelina Starke, Michaela und Angelika Huber, Manuela Hanslmeier, Sandra Scheidhammer, Daniela Geidobler, Hildegard Kühnstetter, Margit Schöberl, Sabrina Leppelt.

Den musikalischen siebziger Jahren widmete die Garde die Saison 1998/99. Zackig russisch und kostümmäßig in Kosakenuniformen gekleidet ging es im Classics mit einem Song der Gruppe „Dschingis Khan“ zu. Mit einem „ABBA-Medley“ in Showteil erinnerte die Garde an das berühmte schwedi-sche Pop-Ouartett. 30 Auftritte waren insgesamt zu absolvieren. Als Garde-nesthäkchen wirkte dieses Jahr Manuela Poschner zum ersten Mal mit.

Schienen die Mädchen der Anfangszeit nicht so recht an ihren Erfolg oder gar an ein künftiges Weiterbestehen zu glauben, so wurden ihre Erwartun-gen noch in den kühnsten Träumen übertroffen. Es kann zu Recht behauptet werden, dass die Reichertsheimer Garde zu einem der Aushängeschilder des Sportvereines Reichertsheim avancierte. Ungezählte schweißtreibende Trainingsstunden waren und sind notwendig, den heutigen „Level“ der Garde zu erreichen und beizubehalten. Zahlreiche Sponsoren waren es, die durch finanzielle und materielle Unterstützung maßgeblich dazu beitrugen. Herzlichen Dank an dieser Stelle ! Erwähnt seien auch die Helfer der Mäd-chen, die fast unbemerkt z.B. als Chauffeur, als Beleuchter oder als „DJ“ hinter der Bühne agieren und ohne diese eine Gardeshow unmöglich wäre. Auch ihnen sei herzlicher Dank ausgesprochen.

Der Erfolg der Reichertsheimer Garde liegt nicht zuletzt – dreimal darf man raten – an allen Mädchen der Garde von der Gründerzeit bis jetzt. Nach wie vor ist seit fast nunmehr zehn Jahren die Tanzbegeisterung der Mädchen aus Reichertsheim und dem Reichertsheimer Einzugsbereich nicht eingebro-chen; im Gegenteil: Jedes Jahr gibt es neben den üblichen Schwangerschaf-ten der Gardemächen auch wieder echten Gardenachwuchs.

Dennoch bilden die zur Pause „gezwungenen“ Mädchen sowie viele der ehemaligen Mädchen mit den aktiven Girls eine verschworene Gemein-schaft. Dieser Gardegeist tritt besonders bei den jährlichen Hüttenwochen-den, bei Hochzeiten von Gardemitgliedern und jeglichen sonstigen Anlässen wie z.B. beim Rosenmontagsball in Reichertsheim zutage. Der letzte Garde-tanz am Rosenmontag wird nicht ohne Hintergedanken alljährlich diesem Ereignis gewidmet. Die Frage nach dem Hintergedanken erübrigt sich aber dann, wenn sich anschließend die gesamte Garde einschließlich ihrer Be-gleitcrew in eine Gruppenmaske wirft, um wenigstens für ein paar Stunden das Faschingstreiben passiv genießen zu können.

Garde 1998
Hintere Reihe v.l.: Haslberger A., Spagl W., Lindlmeier A., Buchner S., Djermester S., Pfeilstetter G., Späth G., Neumeier H., Niedermeier R., Huber W.
Mittlere Reihe v.l.: Kühnstetter H., Palmberger U., Leppelt S., Baumgartner E., Starke A., Huber A., Geidobler D., Schöberl M
Untere Reihe v.l.: Huber M., Hanslmeier M., Linner S., Scheidhammer S., Göschl S., Niedermeier J.

Quelle: Festschrift 25-Jahre SV-Reichertsheim


Garde 2007

Im Sommer 1985 entschlossen neun Mädchen aus Spaß eine Faschingsgarde zu gründen. Da sie bereits in der ersten Saison viel Auftritte erhielten, entstand daraus eine altbewährte Garde, die nun mehr als 21 Jahren besteht.
In der Saison 2005/2006 wurde mit einem großen Faschingseröffnungsball das 20-jährige Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass wurde ein „best of“ der fünf beliebtesten Shows zusammengestellt.

In die Faschingssaison 2007 starteten elf Mädls die sich bereits seit Juli in unzähligen schweißtreibenden Trainingseinheiten vorbereiteten. Mit dem Thema „Rock meets Scottland“ begeisterten sie bei zahlreichen Auftritten die Zuschauer. Die abwechslungsreiche Show begannen die Mädchen in ihren Schottenkostümen zuerst mit einem klassischen Marsch. Nach einem Musikwechsel zu fetzigem Rock absolvierten sie den Rest des Programms.

Selbst nach nun mehr als 21 Jahren ist die Tanzbegeisterung der Mädchen noch nicht eingebrochen, so bilden die Aktiven mit den ehemaligen Gardemädls immer noch ein eingeschworenes Team, was man immer wieder an der alljährlichen Saisonabschlussfeier und auch am Reichertsheimer Rosenmontagsball bemerkt. Auch bei den regelmäßig stattfindenden Stammtischen, Geburtstagen und anderen Veranstaltungen treffen die Mädchen immer wieder zusammen.

Der jahrelange Erfolg der Garde ist aber nicht nur den Mädchen zuzuschreiben, sondern auch zahlreichen Sponsoren die durch finanzielle und materielle Unterstützung dazu beigetragen haben. Auch die zahlreichen Helfer die fast unbemerkt im Hintergrund, z. B. als DJ, Techniker, Fahrer, usw., seit Jahren agieren, möchten wir hier einen herzlichen Dank aussprechen. Doch nicht nur während der Faschingssaison sind die Mädls aktiv, sondern auch bei Hochzeiten, Geburtstagen oder bei anderen Veranstaltungen.


Garde 2008

Im Fasching 2008 war der Can Can das Thema der Reichertsheimer Garde. Mit ihren eleganten, aber durchaus auch farbenfrohen Röcken zeigten sie erst den traditionellen Can Can-Marsch und erweiterten ihr Programm anschließend mit rockigen Liedern wie zum Beispiel „Capnight joe“. Heuer studierten 13 Mädls den Tanz auf elf Positionen ein. Seit Juni trainierten sie bereits zweimal in der Woche, ab November sogar drei bis viermal. Sie tanzten auf Bällen, Geburtstagsfeier, Gardefestivals und der Motorradmesse in Mühldorf. Auch die Faschingsumzüge in der Nähe ließen sie nicht ausfallen. Einige Auftritte bei Geburtstagsfeiern und Hochzeiten werden noch im laufe der kommenden Monate von den Mädls getanzt und schon ab Mai 2008 wird bereits wieder fleißig für die kommende Faschingssaison trainiert.

akutelle Mädls:

Bauer Lisa, Baumgartner Erika, Bernstetter Michaela, Brandl Bettina, Eisenmann Sandra, Freundl Manuela, Huber Monika, Kieselbach Sabine, Lessiak Helena, Meyer Agathe, Stöckl Gabi, Stöckl Veronika, Vaas Cornelia


Garde 2009

Auch dieses Jahr war die Reichertsheimer Garde wieder mit einem neuen Thema unterwegs. Zurück in den 50er, 60er und 70er begann die Show in eleganten Anzügen und Zylinder. Weiter ging das Programm mit einem schwungvollen Rock `n Rollteil in dem die Männer zu Elvis die Röcke der Damen schwingen ließen. Als auch der Rest der Mädls in die Petticoatkleider schlüpfte, wurde noch zum Musical Grease getanzt. Als Marsch wurde der Can Can gezeigt.

Heuer studierten 13 Mädls den Tanz auf elf Positionen ein. Seit Juni trainierten sie wieder zwei bis dreimal in der Woche, sogar mit professionellen Tanzlehrern die ihnen den Rock `n Roll zeigten. Sie tanzten auch in dieser Saison wieder auf verschiedenen Veranstaltungen wie Bällen, Geburtstagsfeiern, Gardefestivals und als Piraten verkleidet ließen sie auch die Faschingsumzüge der Umgebung nicht aus. Nicht nur im Fasching, sondern auch unter dem Jahr, sind die Mädls wieder aktiv, so werden auch weiterhin Auftritte gerne angenommen.

Bereits am 08. April 2009 starten die Gardemädls wieder mit dem Training, wo auch neue Mitglieder gerne mal zuschauen können und recht herzlich eingeladen sind.


Garde 2010

Mit neuem Thema und neuen Kostümen startete die Garde in die neue Saison 2009/2010. Zehn Mädls tanzten heuer als Cheerleader mit lila-goldenen Kostümen und goldenen Pom Poms zu Liedern wie „when love takes over“ oder zu „Thriller“ von Michael Jackson. Seit Juni studierten sie in unzähligen und schweißtreibenden Trainingseinhei-ten ihr neues Programm ein und zeigten dies erfolgreich bei zahlreichen Auftritten wie z. B. im Basketball Wasserburg oder am Rosenmontag in Schonstett und Tiefenstätt. Auch während des Jahres werden sie auf den verschiedensten Veranstaltungen (Motorrad-messe, Weinfest, Geburtstage,…,) ihr Können unter Beweis stellen.

Ein besonderer Dank gilt auch dieses Jahr wieder unseren Unterstützern und Helfern, insbesondere unseren Sponsoren, Näherin, DJ und Fahrer, ohne die eine so erfolgrei-che Saison nicht möglich gewesen wäre.

Um auch im nächsten Fasching wieder ein neues Thema präsentieren zu können, wird die Reichertsheimer Garde bereits wieder im Sommer zu trainieren beginnen. Über die Unterstützung neuer Mädls würden wir uns sehr freuen und ihr seit jederzeit herzlich eingeladen mitzutanzen bzw. zuzuschauen.

Aktuelle Garde-Mädls:
Bauer Lisa, Bernstetter Michaela, Eisenmann Sandra, Follath Sabrina, Freundl Kathari-na, Heinrich Marianne, Huber Monika, Lessiak Helena, Robeis Kathrin, Stöckl Gabriele.