Prunkvolle Abschlussfeier der A-Jugend

A-Jugend feiert Saisonabschluß beim Waitl in Dorfen!
Die Besucher des Waitl-Bräu in Dorfen staunten nicht schlecht als am Sonntag Abend alle A-Jugend Kicker der SGRR mit Anzug und Krawatte (Kapitän Gigg trug selbstverständlich Fliege) zur Saisonabschlußfeier einmarschierten.

Das Ziel war natürlich, den hervorragenden dritten Platz in der Meisterschaft gebührend zu feiern, und so ließen es sich die jungen Wilden nicht nehmen vom Riesen-Schnitzel bis zum Truthahnsteak dem Waitl–Koch sein ganzes können abzuverlangen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, Torhüter Heinrich sich den ersten Merlot-Wein genüsslich schmecken hat lassen, begann man nun offiziell mit den festlichen Teil, den Tischreden.

Es eröffnete Trainer Hugge Lentfellner, u.a. bedankte er sich bei allen Spielern und natürlich seinen Trainerkollegen Pit und Tom, für die hervorragende Zusammenarbeit. „Viele Spieler haben sich toll entwickelt und wir haben in dieser Saison wieder einmal herrvoragenden Jugendfußball geboten und den Verein sehr gut präsentiert". Auch in einer schwierigen Rückrunddenphase mit vielen verletzten Spielern habe man sich nicht verrückt machen lassen. Den elf Spielern, die jetzt in den Seniorenbereich aufrücken wünschte er nur das beste und weiterhin viel Spaß beim Kicken.
Trainer Pit Peckmann bedankte sich ebenfalls bei allen aktiven für die super Saison. Er berichtete noch aus seiner Statistik wo unter anderem hervorging, das die A-Jugend sich in der abgelaufenen Saison 95mal getroffen hat, und das in 295 Tagen (das schafft manche Erste nicht). Außerdem wurde natürlich auch der beste Torschütze geehrt. Wasti Pichlmeier schoß 30 Treffer von insgesamt 65, vor Markus Eisenauer mit 13.

Trainer Tom Hadersberger war ebenfalls voll des Lobes, mahnte aber alle Spieler zur Fitness, nicht nachzulassen, und jetzt im Seniorenbereich richtig anzugreifen. Auch ihm habe die Saison viel Spass gemacht. Zum Schluss ergriffen noch der Kapitän Gigg und sein Co. Wasti das Wort. Sie verlasen zur großen Freude des Trainergespann’s und zur Belustigung der Spielerkollegen noch eine Laudatio der Extraklasse und übereichten den drei Trainern unter großem Beifall DAS VERDIENSTKREUZ für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland. Leider konnte der Bundespräsident Christian Wulf nicht persönlich vor Ort sein, schickte aber Grüße nach Dorfen, die von Gigg und Waste dann persönlich überbracht wurden. Nach einen Mannschaftsfoto im Waitl, (wir waren natürlich die letzten Gäste) endete ein schöner Abend einer Klasse Mannschaft.

Hier die Laudationen:
Einleitung:

(den Worten des Headchoaches schließen wir, Sebastian Pichlmeier und Georg Empl uns an)

An dieser Stelle möchten wir euch auch ganz herzlich begrüßen.
 
Nach einer langen Saison und vor einem Neubeginn in verschiedenen Teams möchten wir als Kapitäne, („Co Captain Sebastian Pichlmeier, Captain Georg Empl“) euch ganz herzlich hier im Gasthaus Waitl willkommen heißen, die gemeinsame Zeit revue passieren lassen und Dank sagen.

Den Anlass für die heutige Rede stellt ein vor Kurzem geführtes Gespräch.
Nichtsahnend saßen wir abseits des Weinfestes, bei einer Flasche Rosé, sanften Körpers, beisammen.
Plötzlich setzte sich ein Mann im Anzug, mittleren Alters und leicht schütterem Haar zu uns ins Oberornauer Sommerhäuschen. Er stellte sich mit Christian vor und es dauerte nicht lang, da waren wir bei des Mannes liebstem Hobby angelangt, dem Fussball.
Außerordentlich gut war er über die Geschehnisse bei der SG Reichertsheim-Ramsau, besonders in der A-Jugend informiert und bat uns um einen Gefallen.
Christian war der Meinung, dass die Initiatoren, sprich die Trainer für ihren Einsatz und ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz, erster Klasse, geehrt werden sollten.
Da dämmerte es uns, welch hohe Aufgabe, Georg und mir von oberster Stelle, dem Bundespräsidenten Christian Wulff zu Teil wurde.
 
Thomas Hadersberger
Wir verleihen Ihnen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland, in Vertretung für den leider verhinderten Bundespräsidenten, Christian Wullf, das Verdienstkreuz erster Klasse.
Besondere Anerkennung verdient seine großzügige und überaus menschliche Art und Weise, sich im Verein einzubringen.
Mit seinem Ehrgeiz und Willen war er stets mittendrin statt nur dabei.
Er scheute weder Wind noch Wetter und erstürmte jeden Berg an der Spitze der Mannschaft während den Vorbereitungsphasen. Thomas führte das Team und sich bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.
Nach getaner Arbeit, zeigte sich die angesprochene menschliche Seite.
Bei einem Hefe-Weizen rehabilitierte er Geist und Körper.
Wir hoffen, für dich war dies erst der Beginn einer erfolgreichen Karriere als Fußballlehrer, sodass noch weitere Jugendliche an deinem Charakter nicht nur sportlich, sondern auch persönlich wachsen.

Peter Peckmann
Wir verleihen Ihnen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland, in Vertretung für den leider verhinderten Bundespräsidenten das Verdienstkreuz erster Klasse.
Viele Eigenschaften zeichnen einen guten Trainer aus. Im modernen Fußball ist Struktur und Organisation für den Erfolg essentiell. Mit diesem Talent ist Peter mehr als gesegnet.
Ob kurzfristige Spielverlegungen drängen oder akuter Personalmangel herrscht, so hat er immer ein Rezept gefunden ,diese Probleme zu lösen.
Seine organisatorischen Fähigkeiten machen ihn im ganzen Verein unersetzlich. Abteilungsübergreifend ist er Initiator für Projekte, wie jährliche Ausflüge in Trainingslager, beziehungsweise dem Ermöglichen von nahezu professionellen Trainingsbedingungen in Form des Kunstrasenplatzes.
Kontinuierliche Verbesserungen in den letzten Jahren haben der Spielgemeinschaft ein repräsentatives Gesicht gegeben.
Für eine erfolgreiche Zukunft sind Denker und Lenker wie Peter Peckmann unentbehrlich.

Hubert Lentfellner
Wir verleihen Ihnen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland, in Vertretung für den leider verhinderten Bundespräsidenten das Verdienstkreuz erster Klasse.
Einige Jahre fungiert er bereits als Trainer der ältesten Jugendmannschaft, doch nie waren seine Qualitäten auf der zwischenmenschlichen, sowie kommunikativen Ebene in diesem Maße in der letzten Spielzeit gefragt.
Für Verletzungen, ob seelischer oder körperlicher Natur hatte Hubert jederzeit ein offenes Ohr.
Sein Gefühl für den richtigen Moment der Hilfe und des Einschreitens,
lösten innermannschaftliche Konflikte, Frauenprobleme und sportliche Miseren.
Selbst als Vaterfigur vermittelte er Spaß und motivierte die A-Junioren sich immer wieder aufzuraffen und weiter an sich zu arbeiten.
Seine Ansprachen füllten jede Facette des Gefühlsspektrums aus und so gelang es ihm alle Spieler mitzureißen.
Trotz einer möglichen Pension vom aktiven Trainerdasein wird Hubert Lentfellner dem Fußball nie ganz absagen. Er war, ist und wird immer ein Fußballmentor bleiben.
v.l. Seb. Pichlmeier (Laudator), Trainer Pit Peckmann, Hubert Lentfellner, Tom Hadersberg, Gig Eml (Laudator)
Fazit:
Für uns persönlich geht eine der schönsten Spielzeiten zu Ende. Es war uns eine Ehre, mit euch zusammen zu spielen. Besonders vermissen werden wir, das gemeinsame Feiern und die Stimmung nach den vielen wichtigen Siegen. Die spannenden und gedrehten Partien sind ein Sinnbild für die individuelle Entwicklung von jedem Mannschaftsmitglied. Über die spielerischen Verbesserungen hinaus zeigten Spieler, als auch Trainer, vor allem in schwierigen Situationen Charakter. Wir sind uns sicher, dass jeder von euch seinen Weg finden und gehen wird. Also habt Dank für jedes Training, jedes Spiel, insgesamt für ein einmaliges Jahr.

Weitere Garanten des Erfolges